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Welcome to the newly designed website of RADIO BRIDGE OVERSEAS.
RBO as "Voices from the South for Ears in the North", founded in 1993 in Zimbabwe, is history.
This history can be followed
HERE.
RBO-founder
Klaus Jürgen Schmidt continues as publisher of stories about "Experiments in living international".
 
Willkommen auf der neuen Website von RADIO BRIDGE OVERSEAS.
1993 in Afrika gegründet, ist RBO als "Stimmen des Südens für Ohren im Norden" Geschichte.
Die kann
HIER nachgelesen und nachgehört werden.

RBO-Gründer
Klaus Jürgen Schmidt macht weiter als Herausgeber von Geschichten über:
"Versuche, die Fremde zu verstehen".
Die neue RADIO BRÜCKE ÜBERSEE wird dabei u.a. den Zugang zu eBook-Publikationen vermitteln.
 
 
 
 
KJS-Erkenntnisse in:
"PUNKT ... über Versuche, Heimat in der Fremde zu finden — eine Bilanz nach Aufbruch und Heimkehr"
 
NEUN THESEN ZUR ENTWICKLUNGSPOLITISCHEN FÖRDERUNG VON MEDIEN

Link zur Debatte
 
1. Förderung zur Entwicklung von Medien ist konstitutiver Bestandteil eines entwicklungspolitischen Konzepts,
das behauptet, es gäbe Hilfsbedürftige und diesen könne kompetent und sogar selbstlos geholfen werden.

2. Dieses einseitig von sogenannten Gebergesellschaften definierte entwicklungspolitische Konzept erhebt zugleich den Anspruch, in sogenannten Nehmergesellschaften demokratische Werte zu entwickeln oder sogar zu verankern.

3. Alle organisierten Initiativen, die diesem entwicklungspolitischen Konzept folgen, also auch solche zur Medienförderung, sind tatsächlich nichts anderes als unterschiedliche Arten von Geschäftsmodellen der sogenannten Gebergesellschaften.

4. Wie in allen anderen Sektoren entwicklungspolitischer Aktivitäten sollen auch bei der Medienförderung konstitutive Merkmale von Gebergesellschaften, also hauptsächlich marktwirtschaftliche Strukturen, in den Nehmergesellschaften etabliert werden.

5. Seminare, Workshops und andere Maßnahmen der Medienförderung sind nicht Instrumente interkulturellen Austausches, sondern Gelegenheit, in Nehmergesellschaften Agenten eines Wandels zu schulen, der ihnen Werte und Kompetenz der Gebergesellschaften als dominant und deshalb als erstrebenswert erscheinen läßt.

6. Bei dieser Förderarbeit wird weitgehend ausgeblendet, daß sich die marktwirtschaftlich organisierten Strukturen in den Gebergesellschaften, und damit deren Medien selbst, in einer dramatischen Krise befinden.

7. Es wird ferner ausgeblendet, daß es in den Nehmergesellschaften Kommunikationsformen gibt, die unter Verwendung kostengünstiger moderner Technologien zu einer Revitalisierung traditionellen Geschichtenerzählens und damit zu Medienformaten führen können, die von Strukturen und Ideologien der Gebergesellschaften unabhängig sind.

8. Medienförderer sind aufgerufen, sich in erster Linie mit solchen traditionellen Kommunikationsstrukturen vertraut zu machen und deren Protagonisten, falls gewünscht, beim Erlernen technologischer Fertigkeiten zu helfen.

9. Dann kann vielleicht als Grundvoraussetzung allen Handelns erkannt werden, daß es sich bei den sogenannten Nehmergesellschaften auf Dauer um Überlebensgesellschaften handelt, die Agenten aus der Welt von Erlebnisgesellschaften nicht brauchen.
 
KJS-Empfehlung aus seiner Medien-Arbeit in Afrika:
 
RBO-Manual for "Voices from the South"
RBO-Anleitung für "Stimmen des Südens"
 
"The tragedy is that of expanded communication and diminishing dialogue." The noted Kenyan scholar, Ali Mazrui first said this while hosting the BBC series, "The Africans". Professor Mazrui touched on one of the most underrated gauges of the disparity between the North and the South; the measure of self-expression. It is this lack of understanding that Boutros Boutros Ghali, the former UN Secretary-General, said would pose the greatest threat to world security. It does seem unfortunate that advances in technological hardware have not necessarily meant improved communication or understanding among the peoples of the world ... There is a need then, for another kind of technological revolution. One that does not seek to improve the technology but to distribute it."  
"Die Tragödie ist, dass sich die Kommunikation ausweitet, aber der Dialog schrumpft." Der bekannte kenianische Wissenschaftler, Ali Mazrui, bemerkte dies erstmals als Gastgeber der BBC-Fernsehserie "Die Afrikaner". Professor Mazrui berührte damit eine der am meisten unterschätzten Sperren für Gleichheit zwischen Nord und Süd, das Maß für selbstbestimmten Ausdruck. Der daraus resultierende Mangel an Verständigung, so der ehemalige UN-Generalsekretär Boutros Boutros Ghali, stelle die größte Gefährdung für die Welt-Sicherheit dar. Unglücklicherweise scheinen Fortschritte bei der Entwicklung technischer Gerätschaft nicht einherzugehen mit Verbesserungen bei Kommunikation oder Verständnis zwischen den Völkern der Welt ... Es ist nötig, auf eine andere Art technischer Revolution zu setzen, auf eine, die nicht bloß Technologie verbessert, sondern sie verbreitet."

  THE RBO-MANUAL FOR STORYTELLERS

— just in English because professional storytellers want to be understood widely
— nur auf Englisch, weil sich professionelle Geschichtenerzähler in dieser Sprache verständigen

Participate ... click left!
Mitmachen ... links klicken!
 
KJS-Erkenntnisse in:
"PUNKT ... über Versuche, Heimat in der Fremde zu finden — eine Bilanz nach Aufbruch und Heimkehr"
Plädoyer für ein anderes Korrespondieren ...
... statt "Häppchen"-Journalismus Brückenbauen für authentische Stimmen!

Link zur Debatte
 
 
 
 

   
Reflektionen über 45 Jahre Leben und Arbeiten in der Auseinandersetzung
mit der "Fremde".


"Der Weg nach Zimbabwe", 1990 beim Hamburger Ergebnisse-Verlag erschienen, ist vergriffen, wird aber noch von Internet-Händlern angeboten.


Texte dieses Buches sind 2016 vom Autor in seinem eBook eingearbeitet:


"PUNKT ... über Versuche, Heimat in der Fremde zu finden
eine Bilanz nach Aufbruch und Heimkehr" (424 Seiten)


Das eBook ist HIER erhältlich
 
 
EINFÜHRUNG

Dieses Buch ist konzipiert als persönlicher Rechenschaftsbericht, als Ausflug zu den Grenzen des Verständnisses von privater und professioneller Beobachtung fremden Verhaltens, die nach meiner Auffassung bestimmt werden von individuellen Erfahrungen in der frühen Biografie heranwachsender Menschen.

Mich hat immer gestört, so selten den Hintergrund von Welt-Erklärern erfahren zu haben, von jenen Journalisten und Schriftstellern also, die mir in Artikeln, Büchern, Film- und Fernsehdokumentationen ihre Sicht der Fremde vermittelten.
Ich hatte das Glück, dass meine eigene Annäherung an die Fremde nie den Karrierezwängen etablierter Kommunikationsapparate unterworfen war, etwa den Statuskämpfen um Korrespondenten-Posten. Und ich hatte das Glück, dabei das Verständnis und den Schutz meiner kleinen Familie zu haben, die mit mir bis nach Zimbabwe ging.

Das Buch beginnt mit einem »Plädoyer für ein anderes Korrespondieren« und erläutert die Notwendigkeit dafür anhand von über 40 Jahren beruflicher Erfahrungen daheim und in der Fremde.
 
 
PUNKT. . .

PUNKT = Lebensmittelpunkt = HEIMAT

Was weiter weg ist vom Punkt heisst: FREMDE

Der Anfang eines Kreises ist immer ein Punkt.

Der Anfang eines Lebenskreises ist ein solcher Punkt.

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Kreis eines Lebens zu definieren.

Meine erste Möglichkeit:

Wie beim Eintauchens eines Objekts in Wasser Wellenringe entstehen, entwickeln sich über Zeit und Raum um meinen Anfangspunkt konzentrische Kreise, Jahresringe, die sich mit Erfahrung füllen. Deren Abstand wird größer und größer, ich mag auch Fremdes kennenlernen, aber der Mittelpunkt bleibt meine Heimat. Alles, was ich erfahre, orientiert sich an diesem Punkt.

Meine zweite Möglichkeit:

Es entwickeln sich keine konzentrischen Kreise um meinen Anfangspunkt. Statt dessen entsteht auf meiner Lebensreise ein Bogen, der über Zeit und Raum neue Lebensmittelpunkte mit neuen Kreisen in der Fremde aufweist. Mein Anfangspunkt ist dabei an den Rand dieser größer und größer werdenden Kreise gerückt.
Die neue Heimat wird zu meiner Orientierung.

Soweit die Theorie …
 
 
ERSTLESER-MEINUNGEN
Lieber KJS!
... Eine solche Lebensbilanz als schluessigen Sachbericht anzugehen, dazu noch mit den Moeglichkeiten (und Fallstricken) des Hypertextes, verlangt einen ungeheuren Atem, und mein bisheriges Querlesen sagt mir: Sie haben ihn. Da mir Ihr Thema, mit dem Verstaendnis der Fremde in der Fremde eine neue Heimat zu finden, persoenlich sehr nahesteht, werde ich mich noch genauer mit dem Text beschaeftigen und mich dazu melden. ...
Wuenschenswert waere, wenn recht viele junge Journalisten in den Genuss Ihrer Erfahrungen kaemen.
Mit Gruss,
Otto Emersleben / Brunswick, Maine, U.S.A.
 
     
Lieber Herr Schmidt,
... Sie behandeln ein Thema, das mich z.Zt. auch sehr bewegt. Je laenger ich in Kambodscha bin, habe ich das Gefuehl, ich entferne mich immer mehr. Ich habe fuer mich das Wort "Fremdsein" erfunden. Dabei kommt fuer mich die Frage auf, wieweit es fuer mich auch das Fremdsein in Deutschland gibt? ...
Wir sind Fremde. Wir kommen aus einem industriellen Land und wir erzaehlen, erklaeren den Menschen hier oder irgendwo in Afrika wie was etc. zu machen ist. Unbewusst stellen wir uns auf eine andere Stufe. Es ist etwas anderes als wenn ich einem Englaender oder er mir etwas erklaeren will. Sie werden jetzt sagen, ich habe mich nicht auf eine hoehere Stufe gestellt, ich glaube, dass aber die Menschen es so sehen oder gesehen haben. Ich druecke mich sehr unbeholfen aus. Ich bin noch auf der Suche.
In meinen ganzen Ueberlegungen kommt aber das Wort "scheitern" nicht vor, und Sie sind es auch nicht.
Die Auseiandersetzung geht weiter.
Herzliche Gruesse von
Doris Boettcher / Phnom Penh, Kambodscha
 
 
 


"Vom Versuch, Heimat in der Fremde zu finden" / DIE HARKE, Nienburg a.d.W. / 13.08.2016
 
 
 
»TAZARA ... mit der Eisenbahn durch die Weltgeschichte«

TAZARA — so heisst die Eisenbahnlinie, die die Volksrepublik China vor knapp fünf Dekaden als ihr erstes monumentales Entwicklungsprojekt in Afrika baute. Sie verbindet die Kupferminen Sambias vom Westen her mit dem Hafen von Dar-es-Salaam an der Ostküste Tansanias.
Für Passagiere ist es eine Reise von fast drei Tagen und zwei Nächten.
Im April 2007 fährt ein TAZARA-Express von Ost nach West ins Innere Afrikas.
Dabei gerät er wie ein runaway — wie ein ausser Kontrolle geratener Zug — über immer neue Weichen in unvorhersehbare Richtungen.
 
  DATEN-DVD

mit einer sechsteiligen Hörspiel-Reihe und ...

mit Animationen, Filmen, O-Tönen, Bonus-Infos,

die es in der
online-Version nicht gibt!

Preis: 14,00 € einschl. Porto innerhalb Europas


Die DATEN-DVD gibt es hier:
 
In jedem grossen Eisenbahn-Netz finden sich abgekoppelte Waggons mit vermissten Inhalten. Aufgabe des Weichenstellers ist es, diese Waggons über sinnvoll gestellte Weichen zurückzuführen, um sie einem geordneten Ablauf zur Verfügung zu stellen. Fast der gesamte Text der Montage besteht aus authentischen Zitaten, die bei einer Reise durch die Welt des veröffentlichten Wortes, in Büchern, in Journalen, im Internet vorgefunden wurden — abgekoppelt vom Verlauf der Weltgeschichte. Als Weichensteller habe ich diese Zitate über sinnvoll gestellte Weichen zurückgeholt und sie für einen neuen Ablauf geordnet.

Bei Tunneldurchfahrten erscheinen in einem Salonwagen dieser Geisterbahn immer neue Persönlichkeiten der Weltgeschichte, die sich — gelegentlich kommentiert von den übrigen Mitreisenden der TAZARA (u.a. vier Geschäftsfrauen aus Sambia mit ihrem Waren-Container aus Dubai) — auf eine Debatte ihres Handelns einlassen, das auf die eine oder andere Weise das Schicksal der Menschen in Afrika — und nicht nur dort — beeinflusst hat oder noch beeinflussen wird. Über das zuginterne Lautsprechersystem werden die VIPs konfrontiert mit „wissenden Stimmen“ aus einem anderen Teil der Geisterbahn.

Tatsächlich hat die Kontrolle über den Zug ein geheimnisvoller Spielleiter, der durch Handlanger im Zug die Regiehebel bedienen lässt.
Und wie durch Geisterhand gesteuert ist dieser Zug in der Lage, durch Zeit und Raum auch auf fernen Schienennetzen zu solchen Stationen zu rollen, wo Rohstoffe und Güter, aber auch Ideologien und Machtansprüche darauf warteten, durch die Eisenbahn abgeholt oder abgeladen zu werden.
 
 
 
»DAS LETZTE WEHR VOR DEM MEER«
Zwei Kriminalgeschichten aus der vernetzten Welt
von Klaus Jürgen Schmidt
© 2016
 
 
»TROMMELN IM ELFENBEINTURM«
Afrikanischer Prolog
 
Nur für fünf Minuten waren die sechs Schleusen im mächtigen Betonwehr geöffnet, aber in diesen dreihundert Sekunden donnerten fast drei Millionen Kubikmeter Wasser in die Schlucht, mit einer Gewalt, die im Laufe der Jahrzehnte ein sechzig Meter tiefes Loch in den Felsgrund am Fuss des Wehres spülten. Mit diesem Loch hatten die Erbauer nicht gerechnet, als sie 1955 die ersten Aufträge zur Zähmung des Sambesi vergaben. Das Loch gefährde nicht das hundertachtundzwanzig Meter hohe und sechshundertdreiunddreissig Meter lange Wehr, behaupten die Experten, aber sie kontrollieren nahezu wöchentlich mit komplizierten Messgeräten die Veränderungen am Grund des Flussbettes. Hinter dem Wehr sind fast hundertachtzig Milliarden Kubikmeter Wasser im damals grössten von Menschen geschaffenen See der Welt gestaut! ...

… Im Land am Sambesi erlebt der ehemalige Befreiungskämpfer Paul Musora den Umbruch als mühsamen Versuch, die Fremde zu verkraften, welche als Ideologien und materielle Strukturen über Denken und Fühlen seines Volkes hereingebrochen ist.
Vor dem afrikanischen Hintergrund spielt eine wesentliche Rolle der mentale Konflikt zwischen Signalen aus alter und aus neuer Zeit, zwischen den Trommelzeichen aus afrikanischer Geisterwelt und den digitalen Chiffren globaler Computer-Kommunikation. ...

Eines Nachts hatte er d i e Trommel gehört, zum erstenmal seit jenen grauenhaften Monaten im Busch vor mehr als fünfzehn Jahren
– das geheime Signal, den Notruf eines Freundes!
Und dann hatte er ihn entdeckt, in seiner heruntergekommenen Uniform, zwischen den glimmenden Abfällen des Müllplatzes am Rande der Township, wo er sich verborgen gehalten hatte bis weit nach Sonnenuntergang, um dann auf einem verrosteten Kanister dieses Signal zu schlagen, alle fünfzehn Minuten einmal. ...
 
 
»DER SCHLÜSSEL ZUR WELT UND DAS SPRINGENDE PFERD«
Eine TATORT-Collage
 

Alles beginnt mit einer Leiche,
die in einer Weser-Schleuse ohne rechten Schuh und ohne linke Hand gefunden wird.
Ein verunglückter Terrorist, der durch Sprengung des Weserwehrs Bremen überfluten wollte?

Meine fiktiven Bremer TATORT-Ermittler
– ausgebootet vom Staatsschutz –
erhalten Unterstützung durch einen syrischen Flüchtling,
gelernter Bauingenieur, aber als Sicherheitsmann auf einer Bremer Baustelle beschäftigt,
und durch einen indischen IT-Experten, mit einer "blue card" nach Deutschland gelockt,
aber nun in einer Bremer Kneipe kellnernd.

Und dann gibt's da noch im niedersächsischen Umland Aufregung um ein pleite gegangenes Kurhaus,
das renoviert werden soll, um Polizeischüler u n d Flüchtlinge zu beherbergen!

Schliesslich wird ein jahrhundertealtes Quartier hanseatischer Geschäftigkeit in London
zum aktuellen Operationszentrum eines "Petersburger Drehbuchs", das den Titel dieser zweiten Geschichte bestimmt.

... und irgendwie spielen auch noch die Bremer Stadtmusikanten eine tragende Rolle!


Eines ist allen Beteiligten aber schon bald klar:
Der Mann in der Schleuse war Autor von "TROMMELN IM ELFENBEINTURM"

 
 
Das eBook ist HIER erhältlich
 
 
 
 
 
 
 
 
»TROMMELN IM ELFENBEINTURM«
Ein interaktiver Thriller von Klaus Jürgen Schmidt © 2005 / 2016

Um das Jahr 1989 begann die unaufhörliche Vernetzung der Kontinente durch das Internet. Dies ist eine Einladung zur eigenen Spurensuche in diesem Netz: In allen Episoden führen markierte Textstellen zu weiteren Internet-Quellen. In jeweils einer Internet-Quelle verbirgt sich der Hinweis auf einen Begriff, nach dem am Ende jeder Episode gefragt wird.

Es handelt sich um eine illustrierte und um zahlreiche Web-Links erweiterte eBook-Version des 2005 erstmals veröffentlichten Thrillers, die nun Leser zu einer Interaktion mit dem Autor einlädt
mit der Chance, von ihm als Geschenk die komplette Hörbuch-Fassung zu erhalten.


Das eBook ist HIER erhältlich




THRILLER INTERAKTIV

Am Ende aller 91 Episoden stellt der Autor je eine Frage.

Abgesehen davon, dass durch die in den Episoden-Texten versteckten Links nicht bloß spannende Zusatz-Lektüre zu finden ist,
gibt es dort auch Hinweise auf richtige Antworten.

Wer Lust hat, sich auf diese Spurensuche zu begeben und dem Autor alle richtigen Antworten per mail zuschickt, bekommt vom Autor:

DAS GESCHENK

14 CD’s mit 14 Stunden Hörvergnügen für daheim oder für unterwegs
der Autor liest den kompletten Thriller
zur Wiedergabe auf einem CD-Player oder in einem PC.

 
 
TROMMELN IM ELFENBEINTURM — HÖRPROBE
 
 
TROMMELN IM ELFENBEINTURM — LESEPROBE
 
 
 
 
 


Klaus Jürgen Schmidt präsentiert:

MÖRDERISCHE WOCHENENDEN IM LAND-HOTEL

Eine Idee für Betreiber von Land-Hotels und reisende Schauspieler-Ensembles
 
Gäste von Land-Hotels erleben an einem Wochenende eine raffinierte Kombination aus Theater, Krimi und kulinarischen Genüssen. Zur individuellen Erkundung lokaler Attraktionen können neben der "Krimi-Nacht" von Sonnabend auf Sonntag Übernachtungen von Freitag auf Sonnabend und / oder von Sonntag auf Montag zu Sonderkonditionen hinzugebucht werden. Hotelbetriebe in der Region könnten durch Beherbergung teilnehmender Gäste partizipieren – und würden sich dafür an Organisation und Durchführung materiell beteiligen.

Skripte & Realisation nach Absprache.

ACHTUNG:
Die Verwertung der folgenden Idee bedarf der Zustimmung von und der Absprache mit Klaus Jürgen Schmidt


Das Beispiel:

»DIE FRÜCHTE DES ZORN« Idee & Realisation © 2016 Klaus Jürgen Schmidt


Nach dem Begrüßungs-Cocktail am Sonnabend-Nachmittag, einem durch die Gäste bei ihrer Buchung vorab ausgewähltem Gala-Abend-Menü sowie einem sonntäglichen Landfrühstück mit anschließendem Frühschoppen gibt es eine von Schauspielern inszenierte spannende Handlung, "Mord und Totschlag" eingeschlossen – und die Hotel-Gäste sind mittendrin! Sie übernehmen die Ermittlungen und helfen, den oder die Täter zu überführen. Stärkung dafür gibt es in jedem Hotelzimmer: einen Früchte-Korb vom Jubilar. …

Die Akteure und das zu recherchierende Netz ihrer Beziehungen:

Zorn, Lokal-Prominenz und Besitzer eines fiktiven Früchtehofes in der Region, feiert in einem realen Land-Hotel mit Familie und Freunden seinen 70. Geburtstag – und erntet die Früchte seines Lebens.

Zorn, der Patriarch, schätzt zwar Lokalkolorit – Schützenverein und Spielmannzug, die sich zu seinem Siebzigsten die Ehre geben mögen – aber früher einmal war Ergebnis seiner Fluchten in die bevorzugte Welt von Tropen-Früchten ein Verhältnis mit der Jamaikanerin Yara. Eine Frucht dieses Verhältnisses hat Zorn als "Waisenkind aus der Dritten Welt" in seiner Familie aufwachsen lassen, ihm beim Aufstieg vom Schuljungen zum örtlichen Polizeichef geholfen. Polizei-Kollegen nennen ihn Zulu.

Als Xaver, legitimer Sproß Zorns, den Selbstmord der Mutter mit einem möglichen außerehelichen Verhältnis des Vaters in Verbindung gebracht hatte, war er vom Hof und aus der Erbfolge verstoßen worden; Zelma, die jüngere Schwester hatte auf Weisung Zorns die Geschäftsführung des Früchtehofes übernehmen müssen.

Uneingeladen kehrt Xaver zum 70. Geburtstag des Vaters zurück, begleitet von seiner Lebensgefährtin Ximena, einer karibischen Umwelt-Aktivistin, die im industriellen Früchtehof-Betrieb Zorns dem möglichen Einsatz von Konservierungs-Chemie bei Tropenfrucht-Importen und der angeblichen Ausbeutung von Saison-Arbeitern nachgehen will.

Auf der Hotel-Bühne ist als Überraschung des Jubiläumsabends der Auftritt einer jamaikanischen Reggae-Sängerin angesagt, es ist die ebenfalls unangemeldet aus Kingston angereiste Yara. Zum Auftakt der folgenden tragischen Ereignisse fällt im Hotel-Hof ein Schuß – er tötet Zerberus, Zorns Lieblingshund.

Wer löst XYZ?

DIE FRÜCHTE DES ZORN

DIE SPIELREGELN

Alle teilnehmenden Hotel-Gäste haben mit der Bestätigung ihrer Buchung die offizielle Einladung zu Zorns Geburtstagsjubiläum erhalten. Spätestens bei ihrer Anreise werden ihnen schriftliche Unterlagen überreicht, durch die sie bestimmten Akteuren entweder als Verwandte, als Freunde, als Kollegen, als Geschäftspartner oder als Bekannte zugeordnet werden.

In diesen Unterlagen sind für den jeweiligen Personenkreis Informationen enthalten, die nur dieser Personenkreis aus seiner Sicht auf Zorn und dessen Umfeld hat kennenlernen können; dabei kann es sich um Fakten aber auch um Gerüchte handeln. Diese Informationen können während der gesamten Zeit gegen Informationen mit anderen Personenkreisen ausgetauscht werden, deren Identität und Wissen sich – wie im wirklichen Leben – durch Tratsch und Plausch erkunden läßt.
Es empfiehlt sich, Stichworte zu neuen Erkenntnissen sowie daraus resultierende Fragen zu notieren, eventuell auch immer neu zu ordnen. Dafür hat jeder Gast bei der Anreise mit den Unterlagen ein persönliches "Investigations"-Heft sowie Schreibwerkzeug erhalten.

Alle Schauspieler sind in ihrer jeweiligen Rolle für jeden Gast jederzeit ansprechbar, in Realität von ihrem ersten Erscheinen zum Begrüßungs-Cocktail am Sonnabend-Nachmittag bis zur Auflösungsrunde am Sonntagvormittag. Dabei mag es wichtig sein, Interaktionen zwischen den Rollenspielern zu beobachten und zu bewerten. Zu achten ist insbesondere auf An- und Abwesenheit vor, während und nach plötzlichen dramatischen Entwicklungen.

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen mögen sich die Ereignisse so zugespitzt haben, dass polizeiliche Ermittlungsergebnisse und erste Presseberichte an Schautafeln im Foyer des Hotels einzusehen sind. Diese können dabei helfen, bis zu einem bekanntgegebenen Zeitpunkt die Begründung zur eigene Lösung des Falls auf vorgegebenen Formularen zu notieren und an der Rezeption abzugeben. Die Weisheit kleiner Ermittler-Teams, die ihre Kreativität gebündelt haben und ein gemeinsames Votum abgeben, kann sich dabei möglicherweise als vorteilhaft erweisen.

Nach Auswertung der Formulare durch das Schauspieler-Team – im Hintergrund eines Frühschoppens für die Gäste – werden die Rollenspieler Motive sowie Täter präsentieren und den Tathergang aufklären.
Die Frucht des Gewinners erntet, wer die Motive und den daraus folgenden Tathergang nach Auffassung der Jury am Schlüssigsten beschrieben hat. Die Hotel-Leitung wird den oder die Gewinner mit einer Prämie ehren.

Dieses Angebot richtet sich an Betreiber von Land-Hotels, aber auch an unabhängige Schauspieler-Truppen, die in Kooperation mit dem Autor dieses Stück in eigener Verantwortung in Land-Hotels realisieren möchten – und an weiteren Spiel-Ideen interessiert sind.


Kontakt:
Klaus Jürgen Schmidt / Alter Schulweg 5 - 31609 Balge
radiobridge@aol.com
 
 
 
 
 
Alle weiteren Web-Angebote von Radio Bridge Overseas und von Klaus Jürgen Schmidt sind in der Kopf-Leiste anklickbar.
 
 
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